Das Jahr 2021- ein besonderes Jahr

Das Jahr 2021 ist ein Jubiläumsjahr: Die  Deutsch-Russische Gesellschaft Kraichgau e.V. wird 30 Jahre alt! 

Die Corona-Pandemie hat uns alle weltweit immer noch fest im Griff und verursacht große Leiden.

Unsere russische Projektpartnerin beklagt in einem Schreiben den Tod einiger Schwerkranker und alter Menschen, die von ihr betreut wurden. Die Hilfebedürftigen werden seit dem Ausbruch der Pandemie von ihr zu Hause aufgesucht unter Einhaltung der Coronavorschriften. Sie bringt ihnen Medizin, Lebensmittel, Kleidung  und Hygieneprodukte. 

Die Corona-Pandemie beeinflusst auch die Durchführung unseres von der Aktion Mensch genehmigten Projekts "St. Petersburg: Deutsch-Russische Projektstartinitiative im Bereich Rehabilitation junger Menschen mit infantiler Cerebralparese."

Es kann Corona-bedingt nicht im geplanten Zeitraum durchgeführt werden. 

Projektgespräche im Jahr 2020 in St. Petersburg vor Ausbruch der Coronapandemie.

Unsere russische Projektleiterin Swetlana Starostina mit projektbeteiligten Ärztinnen des G.A. Albrecht-Instituts für Rehabilitation invalider Menschen.   

Es gibt aber auch Positives zu berichten:

 

Swetlana Starostina hat in Kooperation mit dem Frauenkloster der Stadt Pereslawl-Salesskij das Projekt "Mission-Arzt" beim Präsidentenfonds in der Kategorie "Soziale Unterstützung und Schutz der Bürger" eingereicht. Es wurde genehmigt und mit 1,5 Millionen Rubel (17.000€) gefördert.

Im Zentrum einer Ausstellung steht die Lebensgeschichte des Professors, Arztes, Pädagogen und Bischofs Valentin Felixowitsch Woino-Jassenezk, dem späteren Heiligen Luka. Dieser lebte mit seiner Familie während des 1.Weltkrieges in Pereslawl-Salesskij.  Dort arbeitete er als Chefarzt im Stadtkrankenhaus und in einem Hospital für Verletzte. Er wurde als hervorragender Chirurg und Wissenschaftler, der sich durch seine Humanität auszeichnete, vom Volk geachtet und verehrt. Er durchlebte Folter und Verbannung unter Stalin.

Parallel zur Ausstellung werden invalide junge Menschen des Förder- und Begegnungszentrums "Stratilat"  unter der Leitung des Regisseurs Oleg Koroljow eine Theateraufführung über das  Leben des Heiligen Luka einstudieren und danach im Gebiet Jaroslawl, in Jaroslawl und sogar in Moskau auftreten.